Ernst Feigenwinters Fundgrube. Weiteres Material unseres verstorbenen Lokalhistorikers

Vor Jahren übergab Jörg Feigenwinter, Sohn von Ernst Feigenwinter, der Stiftung noch weiteres Material seines Vaters. Es waren mehr als 50 Bundesordner mit Dokumenten und 50 Bundesordner mit Fotografien sowie Hängeregister und viele Dokumenten in Zeigetaschen und Sichtmappen.

Der Stiftungsrat beschloss, dieses neue Material von Ernst Feigenwinter genauso professionell, wie das schon erfasste und erschlossene Material, zu inventarisieren. Der Rat konnte für diese anspruchsvolle Arbeit Frau Dr. Sabine Braunschweig (Basel) begeistern, eine ausgewiesene Fachfrau auf dem Gebiet der Inventarisierung und Archivierung.

Frau Dr. Sabine Braunschweig sichtete alle Unterlagen, erstellte ein Verzeichnis und verpackte alles in säurefreie Umschläge, Mappen und Schachteln. Die Fotografien wurden in säurefreie Zeigetaschen gelegt. Dieses Verpackungsmaterial ist haltbar und schädigt das Papier langfristig nicht.

Sie ordnete diese nach einem Konzept ein und erstellte eine vollständige Inventarliste. Alle Dokumente sind jetzt in säurefreien Papiermappen und Schachteln hinterlegt, die Fotografien in säurefreien Zeigetaschen.

Viele Dokumente und Unterlagen bildeten die Basis für das Ernst-Feigenwinter-Buch «Die Feigenwinter im Spiegel von fünf Jahrhunderten», welches in einer beschränkten kleinen Auflage gedruckt wurde. Auch sammelte Ernst Feigenwinter seinerzeit viel Material für ein Buch der Reinacher Flurnamen, das leider nie erschien. Wenigstens sind die einzelnen Kapitel als Manuskript erhalten geblieben.

Mit Stolz kann heute die Stiftung das professionelle archivierte Material in Schachteln zeigen. Sie freut sich, wenn es für Forschung und Öffentlichkeitsarbeit verwendet wird.

Vielen herzlichen Dank Frau Dr. Sabine Braunschweig!

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